
"Lüge vergeht, Wahrheit besteht!"
-Helmuth von Moltke
In jedem Strafverfahren gegen einen noch so gewöhnlichen Mörder
kann man eine Fülle von Informationen über die Tatwaffe erwarten.
Man würde also erwarten, daß gerade die alliierten und bundesdeutschen
Nachkriegsprozesse bei einem Mord, der so einzigartig und bestialisch spektakulär
war, wie der vermeintliche Massenmord von Millionen von Juden in Gaskammern,
eine möglichst intensive und genaue Dokumentation dieser ungewöhnlichen
Mordwaffe angefertigt haben.
Aber obwohl es eine umfangreiche Literatur gibt, die sich teilweise
auf diese Gerichtsverfahren bezieht und viele "Augenzeugenberichte"
und "Dokumente" umfaßt, gibt es bezüglich einer Beschreibung
der technischen Randbedingungen der angeblichen Vernichtung nur gelegentliche,
zumeist kurze und vage Beschreibungen.
Ungefähr 50 Jahre sind seit Ende des Zweiten Weltkrieges verstrichen.
Die Holocaust-Verfechter hatten mehr als genügend Zeit und Gelegenheit,
die Dokumente, angebliche Örtlichkeiten des Massenmordes sowie die
Zeugenaussagen in den größten Prozessen der Menschheitsgeschichte
zu untersuchen. Während dieser ganzen Zeit waren sie emsig tätig,
doch sie haben nur wenig zutage gefördert. Abgesehen von kleinen Einzelheiten
aus den sogenannten "Geständnissen" und "Augenzeugenaussagen"
haben sie praktisch nahezu nichts gefunden. Diese Informationslücke
bezüglich der technischen Umstände des angeblichen Ausrottungsvorganges
sollte Anlaß zu schwerstem Mißtrauen geben.
Diese Informationslücken sind schlimm genug; weitaus schlimmer
ist die Tatsache, daß die kleinen Einzelheiten, die man findet, schlicht
einem absurden, unglaubhaften Wirrwarr gleichen. Man muß die angebliche
Massenmord-Methodik als "zerfahren", "verrückt"
oder einfach "sonderbar" charakterisieren, und kommt um den Schluß
nicht herum, daß die Leute, die die Holocaust-Geschichten in der
einen oder anderen Weise wiederholen, nicht wissen, wovon sie reden oder
schreiben. Die Aussagen der sogenannten Augenzeugen sind besonders seltsam.
Der Gerstein-Bericht, der bei den Holocaust-Spezialisten lange Zeit allgemein
anerkannt war, ist wahrscheinlich das beste Beispiel solcher Zeugnisse.
Aber andere "Berichte" oder "Geständnisse" sind
zumeist genauso schlecht oder noch schlechter.
Die Absurditäten der verschiedenen, angeblichen Vernichtungsmethoden
beweisen nicht aus sich selbst heraus, daß der Holocaust nicht stattfand.
Diese Absurditäten sollten aber zumindest vernünftige Menschen
dazu bewegen, zuerst weitere Beweise zu erbeten, bevor sie solch ungeheuerliche
Geschichten glauben. Die Tatsache, daß andere Beweise ebenso fehlen,
wie zum Beispiel Dokumente, die die Tötung der Juden mit Gas befehlen,
oder Sachbeweise, wie funktionsfähige Gaskammern, sollte für
jeden offenbaren, daß irgendetwas an der Sache nicht stimmt. Die
Gaskammern von Treblinka, Belzec und Sobibor wurden angeblich allesamt
vor Kriegsende zerstört, diejenigen in Auschwitz und Majdanek sowie
in den Lagern im Altreich sind gewöhliche Räume (Leichenkeller,
Brausebäder, Entlausungskammern), die heute anders etikettiert werden.2
Schreckliche, aber bequem ungenaue Augenzeugenaussagen von Massenmorden auszuhecken, ist sehr einfach. Es ist auch sehr einfach, solche Geschichten über eine besiegte Feindnation nach einem brutalen Krieg glaubhaft zu machen, währenddessen die massive Medienmacht der Sieger den Feind erfolgreich als durch und durch verkommen und böse darstellt. Andererseits ist es absolut nicht einfach zu erklären, wie man mit Diesel-Abgasen Massenmorde begehen kann.
Tabelle 1 stammt aus R. Hilbergs The Destruction of the European Jews
aus dem Jahre 1961. Sie faßt die Ansichten praktisch aller allgemein
akzeptierter 'Konsens'-Holocaust-Schriftsteller der letzten 20 Jahre zusammen.
Die aufgeführten Lager sind die einzigen, die man heute als 'Vernichtungslager'
gelten läßt, wobei den Lagern Auschwitz und Lublin (Majdanek)
eine kombinierte Funktion von Arbeits- und Vernichtungslager zugekommen
sein soll.
| Lager | Ort | Aufsicht | Tötungsmethode | Opferzahl* |
| Kulmhof (Chelmno) | Wartheland | Höhere SS- und Polizeiführer (Koppe) | Gaswagen (CO) | 150.000 |
| Belzec |
Bezirk Lublin | SS- und Polizeiführer (Globocnik) | Gaskammern (CO) | 600.000 |
| Sobibor | Bezirk Lublin | SS- und Polizeiführer (Globocnik) | Gaskammern (CO) | 200.000 - 250.0004 |
| Lublin (Majdanek) | Bezirk Lublin | Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt (WVHA) | Gaskammern (CO, HCN), Erschießungen | 50.000 - 200.0004 |
| Treblinka | Bezirk Warschau | SS- und Polizeiführer | Gaskammern (CO) | 750.000 700.0004-1,2 Mio.5 |
| Auschwitz | Oberschlesien | WVHA | Gaskammern (HCN) | eine Million6 |
* Hier wurden aktuellere Zahlen hinzugefügt, vgl. jeweilige Anmerkung.
Die vierte Spalte von links zeigt, daß in fast allen Lagern Kohlenmonoxid
(CO) als Tötungsmittel angenommen wird, in Majdanek neben Blausäure
(HCN), während in Auschwitz angeblich nur Blausäure zur Tötung
verwendet wurde. Aus den fünf Lagern, in denen angeblich Kohlenmonoxid
angewendet wurde, ragen drei, nämlich Treblinka, Belzec und Sobibor
hervor. In diesen drei Lagern soll die überwiegende Mehrzahl der CO-Opfer
umgekommen sein. Dort soll das CO durch Dieselmotoren erzeugt worden sein.
Die Anzahl der in Kulmhof (Chelmno) oder Majdanek angeblich ermordeten
Juden ist, verglichen mit der in Treblinka, Belzec und Sobibor, relativ
klein.
Aufgrund dieser heute zumeist akzeptierten Opferzahlen kann man sagen,
daß weit mehr als die Hälfte aller jüdischen Opfer der
deutschen Gaskammern durch Diesel-Abgase ermordet worden sein sollen. Mit
anderen Worten: Die Diesel-Gaskammern sind bezüglich der Opferzahlen
die wichtigsten Gaskammern.
In Deutschland sollen außerdem mindestens einige Monate während
der Jahre 1939 und 1940 Dieselmotoren angewendet worden sein, um innerhalb
des Euthanasie-Programmes Schwachsinnige oder unheilbar Kranke zu töten.
Die Erfahrungen, die durch die Anwendung von Dieselmotoren zur Euthanasie
gewonnen wurden, sollen später durch die in diesem Programm involvierten
Leute, wie Reichsamtsleiter Viktor Brack und Kriminalkommissar Christian
Wirth, benutzt worden sein, um in Treblinka, Belzec und Sobibor (Ostpolen)
Juden zu ermorden. Nach Hilberg soll angeblich Wirth die 'Kohlenmonoxid-Gaskammern'
für das Euthanasie-Programm konstruiert haben, und zwar auf Befehl
von Brack, der in diesem Programm direkt eingebunden war. Brack beorderte
Wirth im Frühling 1942 nach Lublin, wo dieser mit seiner Mannschaft
unter primitiven Bedingungen sofort begann, Gaskammern zu bauen, in die
Kohlenmonoxid aus Dieselmotoren geleitet wurde.7
In der Fernsehserie "Holocaust", die im wesentlichen eine Dramatisierung der allgemein akzeptierten Holocaust-Geschichte war, bezog man sich einige Male auf die Verwendung von Dieselmotoren für den Massenmord. In einer Szene erklärt Dr. Bruno Tesch, der in Wirklichkeit ein hochqualifizierter Chemiker war und nach dem Krieg von den Alliierten gehängt wurde,8 dem fiktiven SS-Offizier Eric Dorf, der das Vernichtungsprogramm verwaltete, daß der Vorteil von Zyklon B gegenüber Kohlenmonoxid darin liege, daß Zyklon B "die Maschinerie nicht behindere - und daß es dabei keine Anlage gäbe, die versagen könne". In einer anderen Szene versucht Rudolf Höß, Kommandant von Auschwitz, einen Dieselmotor zu starten, als Eric Dorf ihm erklärt, daß man den Diesel nicht mehr benötige, da er nun eine andere Substanz bestellt habe, nämlich Zyklon B.
Im allgemeinen ist das Geständnis des Kurt Gerstein immer noch
ein wichtiger Eckstein der Holocaust-Legende. Gerstein war Obersturmführer
in der SS und ein Diplom-Bergbauingenieur. Als er sich den Franzosen ergab,
schrieb er in deren Gefangenschaft ein Geständnis, datiert auf den
26. April 1945. Bis vor einiger Zeit wurde er von einigen Israelis und
jüdischen Schriftstellern zu einer Art 'rechtschaffenem Nichtjuden'
hochstilisiert, der zumindest versucht habe, die Welt in Anbetracht des
Vernichtungsprogramms der Nazis zu alarmieren. Wie H. Roques feststellte,9
sind bis heute 6 unterschiedliche Fassungen des Gerstein-Geständnisses
gefunden worden, die von verschiedenen Forschern z.T. stark entstellt und
verstümmelt veröffentlicht wurden.10 Da zudem die Aussagen Gersteins
stellenweise phantastisch bis unmöglich sind und er in einem französischen
Gefängnis angeblich Selbstmord beging, nachdem er sich den Franzosen
erfolglos als Denuntiant angeboten hatte, rückt man heute immer mehr
davon ab, ihn als Kronzeugen zu erwähnen. Dennoch sind seine Aussagen
die einzigen, die wenigstens über einige technische Details der angeblichen
Dieselvergasungen Auskunft geben.
Der folgende Text ist einer der beiden vorhandenen deutschen Fassungen entnommen, die nach Roques zwar nicht von Gerstein selber stammt, die hier aber genommen wird, um die Schaffung einer siebten Fassung durch die Übersetzung der französischen Originalversion zu vermeiden.11 Sie entspricht inhaltlich aber weitgehend der französischen Originalfassung:
»Die Kammern füllen sich. Gut vollpacken - so hat es der Hauptmann Wirth befohlen. Die Menschen stehen einander auf den Füßen, 700 bis 800 auf 25 Quadratmetern, in 45 Kubikmetern! Die SS zwängt sie physisch zusammen, soweit es überhaupt geht. - Die Türen schließen sich...
Jetzt endlich verstehe ich auch, warum die ganze Einrichtung "Heckenholt-Stiftung" heißt. Heckenholt ist der Chauffeur des Dieselmotors, ein kleiner Techniker, gleichzeitig der Erbauer der Anlage. Mit diesen Dieselauspuffgasen sollen die Menschen zu Tode gebracht werden. Aber der Diesel funktioniert nicht! Der Hauptmann Wirth kommt. Man sieht, es ist ihm peinlich, daß das gerade heute passieren muß, wo ich hier bin. Jawohl, ich sehe alles! Und ich warte. Meine Stoppuhr hat alles brav registriert. 50 Minuten, 70 Minuten - der Diesel springt nicht an! Die Menschen warten in ihren Gaskammern. Vergeblich. Man hört sie weinen, schluchzen. "Wie in der Synagoge" bemerkt der Professor Pfannenstiel, das Ohr an der Holztür.12 Der Hauptmann Wirth schlägt mit seiner Reitpeitsche dem Ukrainer, der dem Unterscharführer Heckenholt beim Diesel helfen soll, 12, 13mal ins Gesicht. Nach 2 Stunden 49 Minuten - die Stoppuhr hat es wohl registriert - springt der Diesel an. Bis zu diesem Augenblick leben die Menschen in diesen 4 Kammern, viermal 750 Menschen in viermal 45 Kubikmetern! - Von neuem verstreichen 25 Minuten. Richtig, viele sind jetzt tot. Man sieht das durch das kleine Fensterchen, in dem das elektrische Licht die Kammer einen Augenblick beleuchtet. Nach... 32 Minuten ist alles tot!
Von der anderen Seite öffnen Männer vom Arbeitskommando die Holztüren. Man hat ihnen - selbst Juden - die Freiheit versprochen und einen gewissen Promillesatz von allen gefundenen Werten für ihren schrecklichen Dienst. Wie Basaltsäulen stehen die Toten aufrecht aneinandergepreßt in den Kammern. Es wäre auch kein Platz, hinzufallen oder auch nur sich vornüber zu neigen. Selbst im Tode noch kennt man die Familien. Sie drücken sich, im Tode verkrampft, noch die Hände, so daß man Mühe hat, sie auseinander zu reißen, um die Kammer für die nächste Charge freizumachen. Man wirft die Leichen - [im Original: blau angelaufen (bleu),13] naß von Schweiß und Urin, kotbeschmutzt, Menstruationsblut an den Beinen, heraus. Kinder fliegen durch die Luft...«
Wir wollen hier einmal davon absehen, daß man niemals 700 bis
800 Menschen auf einer Fläche von 25 m
Es war kein Guckloch, durch das Prof. Pfannenstiel angeblich in die
Gaskammer schaute - es war ein Fenster. Und es war ein Fenster in einer
Holztür - nicht etwa eine gasdichte Stahltür, wie man vermuten
würde. Zumindest in einer Gaskammer gab es anscheinend an zwei Seiten
Holztüren. Uns wird erzählt, daß die zukünftigen Opfer
nach fast drei Stunden noch am Leben waren, bevor der Diesel endlich ansprang.
Es gab also viele Luftlöcher in der Gaskammer, da die Juden ansonsten
auch ohne den Diesel erstickt wären.
Es wird nirgends erwähnt, daß die zukunftigen Opfer einen
Ausbruchsversuch gewagt hätten. Holztüren mit Glasfenstern darin
hätten einem gemeinsamen Ausbruchsversuch wohl nicht den nötigen
Widerstand entgegensetzen können. Sicher hätte Prof. Pfannenstiel,
dessen Augen am Fenster klebten, gemerkt, wenn einige der Leute versucht
hätten auszubrechen. Aber immerhin sollen die Opfer soviel Geistesgegenwart
besessen haben, Familiengruppen zu bilden und sich die Hände zu halten.
Dr. W. Pfannenstiel, Professor für Medizin in Marburg, wurde anscheinend
nach Belzec und in andere Lager als medizinischer Berater geschickt, um
die Gesundheitsfürsorge in den Lagern zu verbessern. Nach dem Krieg
wurde er immer wieder bezüglich seines Besuches mit Gerstein in Belzec
verhört und in zwei Fällen angeklagt, jedoch nicht verurteilt.
In seinen Aussagen bestritt er zwar nie direkt die Darstellungen Gersteins.
In einem privaten Brief bezeichnete er aber den Gerstein-Bericht als eine
"höchst unglaubwürdige Kolportage, in dem die 'Dichtung'
die Wahrheit bei weitem überwiegt."15 Er schreibt aber auch,
daß er sich wegen der Verfolgungen und Verleumdungen, denen er ausgesetzt
war, zu der Sache in der Öffentlichkeit nicht weiter äußern
möchte. Wenn er also bei den Vernehmungen den Gerstein-Bericht anerkannt
hat, dann möglicherweise nicht, weil er stimmte,16 sondern um sich
selbst Scherereien zu ersparen.
Wenden wir uns dem zuletzt zitierten Satz im französischen Original
zu, nach dem die Opfer blau gewesen sein sollen. Hier haben wir es bezüglich
der Theorie vom Massenmord mit CO mit einem Fehler zu tun, da Opfer von
CO-Vergiftungen nicht blau sind, sondern ganz im Gegenteil kirschrot oder
rosa.17 Dies wird in toxikologischen Handbüchern klar herausgestellt
und ist auch allen Ärzten und dem klinischen Personal bekannt. CO-Vergiftungen
sind heutzutage wegen der Kraftfahrzeuge nichts Ungewöhnliches. Ihre
Summe übersteigt die Summe aller Vergiftungsunfälle durch andere
Gase.
Man muß dem Gerstein-Bericht zugute halten, daß er keine
Aussage darüber macht, ob das CO die tödliche Komponente des
Dieselabgases war. Es sind die Exterminationisten, also die Leute, die
die Holocaust-Geschichten aufrecht erhalten wollen, die wiederholt angeben,
daß der Tod wegen des Kohlenmonoxids im Dieselabgas eintrat. Daß
in den sogenannten "Zeugenaussagen" vor westdeutschen Gerichten
immer wieder Bezug genommen wird auf die "bläulichen" Körper
zeigt lediglich, daß viele dieser Aussagen nur Kopien anderer Aussagen
sind. Und daß solche Aussagen schließlich von westdeutschen
Gerichten, die sich auf den Holocaust spezialisiert hatten und deshalb
den Gelehrten des Holocaust ohne große Hinterfragung glaubten, akzeptiert
wurden, zeigt uns die bemitleidenswerte Untauglichkeit dieser Gerichte
und der etablierten Geschichtswissenschaft bezüglich dieser Angelegenheit
im allgemeinen.
Wenn die Körper tatsächlich "bläulich" erschienen,
so erfolgte der Tod sicher nicht durch CO. Ein "bläulicher"
Anschein könnte ein Anzeichen auf einen Erstickungstod sein, z.B.
durch Sauerstoffmangel. In diesem Beitrag werden wir diese Möglichkeit
untersuchen. Wir werden erkennen, daß in einer Dieselgaskammer ein
Tod durch Sauerstoffmangel, obwohl ziemlich unwahrscheinlich, dennoch wahrscheinlicher
ist als ein solcher durch CO.
Nach Leon Poliakov, einem jüdisch-französichen Historiker jener Sorte, die intensiv die Holocauststory stützen, "gibt es zu dieser Beschreibung [von Gerstein], die sowohl für Treblinka, Sobibor als auch Belzec gültig ist, nur wenig hinzuzufügen. Die Einrichtungen der letztgenannten Lager waren überwiegend in der gleichen Weise konstruiert und verwendeten ebenfalls Kohlenmonoxid aus Abgasen von Dieselmotoren als tödliches Gas." Nach Poliakov sollen mehr als 1
Um die Diesel-Gaskammer-Geschichten zu untersuchen, muß man sich zwei Fragen stellen:
- Wieviel Kohlenmonoxid braucht man, um einen Menschen in einer halben Stunde zu töten?
- Können Dieselabgase überhaupt soviel Kohlenmonoxid enthalten?
CO-Vergiftungen wurden seit 1920 eingehend untersucht, um die Lüftungsanforderungen
von Kraftfahrzeugtunnel zu untersuchen, in der Gegend der Metropole New
York z.B. besonders für solche wie den Holland-Tunnel. Seit den frühen
vierziger Jahren ist auf Grundlage der Arbeiten von Y. Henderson und J.S.
Haldane allgemein akzeptiert, daß man eine mittlere Konzentration
von 0,4% und darüber, wie in der letzten Zeile von Tabelle 2 angegeben,
benötigt, um Menschen bei einer kontinuierlichen Exposition in 'weniger'
als einer Stunde zu töten.19 Konzentrationen von 0,15% bis 0,20% werden
als gefährlich bezeichnet. Dies bedeutet, daß einige Menschen
bei diesen Konzentrationen nach Expositionen länger als eine Stunde
sterben können, besonders wenn sie z.B. unter Herzschwäche leiden.
Aber um in einer Gaskammer einen Massenmord zu begehen, benötigt man
eine Giftgas-Konzentration, mit der man nicht nur einen Teil der Menschen
töten kann, sondern eine so hohe, um alle zu töten.
| Teile Kohlenmonoxid pro million Teile Luft [ppm] | Kohlenmonoxid-Anteil [% CO] | Physiologische Wirkung |
| 100 | 0,01 | Erlaubte Konzentration für mehrere Stunden Einwirkung |
| 400 bis 500 | 0,04 - 0,05 | Führt bei einer Exposition bis zu einer Stunde zu keinen merklichen Symptomen |
| 600 bis 700 | 0,06 - 0,07 | Merkliche Effekte nach einer Stunde |
| 1 000 bis 1 200 | 0,10 - 0,12 | Unwohlsein, aber nicht gefährlich nach einer Stunde |
| 1 500 bis 2 000 | 0,15 - 0,20 | Gefährliche Konzentration nach einer Stunde Exposition |
| 4 000 und darüber | 0,4 und mehr | Tödlich in weniger als einer Stunde |
Die ungenaue Angabe von Henderson bezüglich der Tötung in
'weniger' als einer Stunde ist unglücklich. Der Grund dafür ist,
daß Henderson und seine Mitarbeiter zwar die Wirkungen nicht-tödlicher
Konzentrationen in einem Labor ausgiebig untersuchen konnten, die tödlichen
Konzentrationen dagegen naturgemäß nicht in gleicher Weise.
Die tödlichen Wirkungen und die korrespondierenden CO-Anteile wurden
auf der Grundlage sorgfältiger Extrapolationen von Carboxyhämoglobin-Pegeln
nicht-tödlicher Versuche an Menschen über längere Zeiträume
sowie an Hand einiger tödlicher Tierversuche festgestellt. Obwohl
die Versuchsergebnisse der tödlichen Wirkungen nicht so genau sind
wie man sie sich wünscht, reichen sie dennoch aus, um einige wichtige
Schlußfolgerungen bezüglich der Diesel-Gaskammern zu ziehen.
Den Exterminationisten zufolge soll die widerliche Tat immer nach einer halben Stunde abgeschlossen gewesen sein.21 Um festzustellen, wieviel CO benötigt würde, um in einer halben statt in einer ganzen Stunde zu töten, kann man die weithin akzeptierte Daumenregel, auch "Henderson's Regel" genannt, anwenden:
%CO x Expositionszeit = Konstante der Giftwirkung
Mit anderen Worten: Für jede Giftwirkung verhält sich die
Giftgaskonzentration umgekehrt proportional zur Expositionszeit. Das heißt,
daß man für eine Tötung in einer halben Stunde eine doppelt
so hohe Konzentration benötigt wie bei einer ganzen Stunde. Wenden
wir diese Regel auf die '0,4% und mehr' an, die für eine Tötung
in 'weniger als einer Stunde' benötigt werden, so erhalten wir als
Konzentration 0,8% und mehr, um in weniger als einer halben Stunde zu töten.22
Wenden wir diese Regel auf die 0,15% bis 0,20% an, die 'gefährlich'
sind für eine Exposition von einer Stunde, so erhalten wir einen CO-Anteil
von 0,3% bis 0,4%, der bei einer Exposition von einer halben Stunde gefährlich
ist.
Dies alles bedeutet, daß man für jede Art von funktionstüchtiger
CO-Gaskammer eine mittlere Konzentration von mindestens 0,4% CO braucht.
Wahrscheinlich liegt dieser Wert aber näher bei 0,8%. Wir sollten
also 0,4% bis 0,8% als eine Marke im Kopf behalten, auf die wir uns im
folgenden schnell beziehen können.
Ein wichtiger Umstand ist immer die Angabe der mittleren Konzentration über die ganze Zeit der Exposition und nicht einer bestimmten Giftmenge in kg oder Kubikmeter. Unser Problem dadurch zu lösen, daß wir anstatt einer Konzentration eine zu produzierende Giftmenge bestimmen, ist unmöglich. Die wenigen dafür notwendigen Informationen, die wir z.B. durch den Gerstein-Bericht über die eigentliche Größe der Gaskammern haben, sind so unglaublich, daß wir damit gar nicht erst beginnen wollen.
Grafik 1: Giftwirkungen geringer Kohlenmonoxid-Mengen.23
Die Grafik 1 gibt die Symptome der Expositionen verschiedener, niedriger CO-Konzentrationen als Funktion der Einwirkungszeit an. Der höchste untersuchte CO-Pegel lag bei 600 ppm (parts per million = Teile pro Millionen Bezugteile). Dies entspricht 0,06%. Die Grafik zeigt, daß man nach einer Einwirkzeit von einer Stunde bei einer durchschnittlichen Konzentration von 600 ppm CO Kopfschmerzen bekommt, die allerdings nicht heftig sind. Auch nach 100 Stunden Exposition wäre Bewußtlosigkeit das schlimmste, das einem widerfahren würde, aber kein Tod. Nach nur einer halben Stunde Exposition von 600 ppm würde man überhaupt keine Symptome feststellen, noch nicht einmal leichte Kopfschmerzen. Wir werden uns '0,06%' ebenfalls als eine weitere Marke merken, auf die wir zurückkommen werden.
5.1. Einleitung
Obwohl Informationen über den Motortyp bei den Untersuchungen zu
jedem normalen Mord als wesentlich betrachtet würden, ist es leider
zu viel erwartet, bei der Behandlung des Holocausts solche Details zu erwarten.
Die häufigsten Angaben beziehen sich auf Dieselmotoren sowjetischer
Panzer.24 Um genauere Informationen zu erhalten, muß man die allgemeinere
und schwierigere Frage untersuchen, ob irgendein Dieselmotor, der jemals
gebaut wurde, eine solch abscheuliche Tat ausführen konnte oder nicht.
Wenn Gerstein ausgeführt hätte, daß das Kohlenmonoxid
durch Benzinmotoren erzeugt wurde, so wäre seine Aussage glaubhafter.
Benzinmotoren können in der Tat recht einfach und ohne jede Vorwarnung
töten, da ihre Abgase annähernd geruchlos sind. Obwohl Dieselmotoren
zumindest für die meisten Menschen ähnlich aussehen wie Benziner,
sind sie dennoch recht unterschiedlich. Jeder Bergbau-Ingenieur oder Bergbau-Inspektor
wäre sicherlich in der Lage gewesen, diese beiden Motortypen ohne
Probleme zu unterscheiden. Vor allem schon deshalb, da das Geräusch
eines Dieselmotors so charakteristisch ist, daß ihn fast jeder mit
ein wenig Erfahrung auch mit geschlossenen Augen erkennen kann.
Eine weitere Besonderheit von Dieselmotoren ist, daß sie im Betrieb
deutlich Warnung von ihrer Anwesenheit geben - ihre Abgase stinken schrecklich.
Der intensive Geruch bzw. Gestank hat ohne Zweifel zu der vollkommen falschen
Vorstellung beigetragen, daß Dieselabgase deshalb besonders gefährlich
seien.

Grafik 2: Vergleich der Kohlenmonoxid-Emissionen von Diesel- und Ottomotoren.25
Obwohl Dieselabgase nicht gänzlich harmlos sind, so sind sie doch
mit die harmlosesten Abgase, wenn man von einigen, auf lange Sicht gesehen
krebserzeugenden Bestandteilen absieht, die allerdings für eine für
den Massenmord arbeitende Gaskammer vollkommen irrelevant sind. Dieselabgas-Emissionen
lagen immer unterhalb den von der U.S.-Umweltschutzbehörde festgelegten
Grenzwerten, ohne daß die Motoren dazu verändert werden mußten
oder eine Sonderausstattung erhielten.26 Dieselmotoren haben schon immer
weniger als 1% CO erzeugt, dem aktuellen Standard für Verbrennungsmotoren.
Benzinmotoren konnten diesen Standard nach vielen Jahren intensiver Forschung
nur durch Konstruktionsveränderungen und Sonderausstattungen (Katalysator)
erreichen.
Grafik 2 vergleicht die Kohlenmonoxid-Emissionen von Diesel- und Benzinmotoren,
auch Ottomotoren genannt. Natürlich wäre die logische Wahl zwischen
den beiden Typen als CO-Quelle immer auf den Benzinmotor gefallen. Otto-
oder Benzinmotoren können leicht 7% CO abgeben, aber ein Dieselmotor
kann niemals auch nur annähernd 1% liefern.
CO-Emissionen von Verbrennungsmotoren werden in der Regel als Funktion
des Luft-/Kraftstoff-Verhältnisses bzw. der dazu reziproken Funktion
des Kraftstoff-/Luft-Verhältnisses aufgetragen. Es ist von der Automobilindustrie
wie von Umweltfachleuten allgemein akzeptiert, daß der Kohlenmonoxidanteil
des Dieselabgases von diesem Verhältnis abhängt und nicht von
anderen Faktoren wie etwa der Drehzahl.27
Ein Luft-/Kraftstoff-Verhältnis von 100 z.B. bedeutet, daß
für jedes Gramm Kraftstoff, das im Motor verbrannt wird, 100 Gramm
Luft durch den Motor geführt werden. Davon können allerdings
höchstens 15 Gramm mit dem Kraftstoff auf irgendeine Weise chemisch
reagieren, unabhängig vom Luft-/Kraftstoffverhältnis oder vom
Motortyp. Das heißt, daß bei einem Luft-/Kraftstoff-Verhältnis
von 100 immer 85 Gramm der Luft nicht reagieren. Diese 85 Gramm Überschußluft
werden aus dem Motor herausgeblasen, ohne daß sie einer chemischen
Veränderung unterliegen. Bezüglich dieser Überschußluft
ist der Dieselmotor daher nichts anderes als eine ungewöhnliche Art
von Gebläse oder Kompressor.
Benzinmotoren arbeiten grundsätzlich mit einem Luftdefizit. Als
Folge dieses Mangels kann die Verbrennung in einem Ottomotor niemals vollständig
sein; relativ zum Kohlendioxidanteil (CO2) wird immer eine recht große
Menge Kohlenmonoxid erzeugt.
Dieselmotoren arbeiten immer mit einem Luftüberschuß. Im
Leerlauf arbeitet der Diesel mit einem Luft-/Kraftstoffverhältnis
von bis zu 200:1. Bei Vollast geht das Luft-/Kraftstoffverhältnis
nur bis auf 18:1 zurück. Wegen der großen Luftmenge verbrennt
der Kraftstoff fast vollständig, so daß im Vergleich zum Benziner
wesentlich weniger CO ensteht. Zudem wird die geringe vom Dieselmotor erzeugte
CO-Menge durch die Überschußluft verdünnt.
Sobald man die Unterschiede zwischen Diesel- und Benzinmotor erkannt
hat, wird es offensichtlich, daß bei einer vernünftigen Entscheidung
immer der Benzinmotor als Kohlenmonoxidquelle ausgewählt worden wäre.
Den Dieselmotor als Kohlenmonoxidquelle zu wählen ist und war schon
immer lächerlich.
Es gibt im Prinzip zwei Arten von Dieselmotoren: solche mit geteiltem
und solche mit ungeteiltem Verbrennungsraum.
5.2. Dieselmotoren mit geteilter Brennkammer
Die Kategorie der Dieselmotoren mit geteilter Brennkammer wird unterteilt
in solche mit einer Vorverbrennungskammer und solche mit einem Wirbelkammer-Design.
Grafik 3 zeigt zwei Emissionskurven von Dieselmotoren mit geteilter
Brennkammer. Diese Meßkurven sind Ergebnisse ausgiebiger Versuche
aus den frühen 40er Jahren. Sie wurden vom U.S. Bureau of Mines durchgeführt
um festzustellen, ob Dieselmotoren untertage eingesetzt werden können,
ohne die Bergleute zu gefährden.28 Die Schlußfolgerung solcher
Untersuchungen war immer, daß Dieselmotoren untertage eingesetzt
werden können, wenn es sich nicht um Kohlebergwerke handelt und sofern
die Motoren und die angeschlossenen Gerätschaften von der Behörde
genehmigt sind.
Die untere Kurve der Grafik 3 stammt von einem Vorverbrennungskammer-Diesel.
Die obere von einem Wirbelkammer-Diesel. Die niedrigsten Kraftstoff-/Luft-Verhältnisse
entsprechen ungefähr dem Leerlaufverhalten und dem Verhalten ohne
Last. Beide Motoren können im Leerlauf nicht einmal genug CO erzeugen,
um nach einer halben Stunde Exposition auch nur schwache Kopfschmerzen
zu erzeugen.
Wenn man zunehmend Last auf den Motor gibt und damit das Kraftstoff-/Luft-Verhältnis
anhebt, fällt der Kohlenmonoxidanteil zuerst ab. Erst in der Nähe
der Vollast, in der Grafik wiedergegeben durch den fetten senkrechten Strich,
steigt der CO-Anteil merklich bis zu einem Maximum von 0,1% bei einem Kraftstoff-/Luft-Verhältnis
von 0,055 an. Eine CO-Konzentration von 0,1% ist immer noch gut unterhalb
der Marke '0,4% bis 0,8%'. Mit anderen Worten: Keiner dieser Motoren mit
geteilter Brennkammer hätte genug CO erzeugen können, um irgendjemanden
in einer halben Stunde zu töten, unabhängig von der Motorenlast.
Grafik 3: CO-Emissionen von Vorverbrennungskammer- und Wirbelkammerdieselmotoren.29
Die
fette senkrechte Linie bei einem Kraftstoff-/Luft-Verhältnis von 0,055
wurde vom Autor hinzugefügt.
5.3. Der Diesel-Qualm
Eine Eigenschaft von Dieselmotoren ist ihre Tendenz zum Qualmen, besonders
im Bereich hoher Kraftstoff-/Luft-Verhältnisse. Die fette Linie in
Grafik 3 ist die Rußgrenze, die von Herstellern festgestellt wurde,
um ihre Motoren vor übermäßigem Verschleiß durch
Rauch- und Feststoffablagerungen im Zylinder zu schützen. In der Praxis
kann ein Dieselmotor mit flüssigen Brennstoffen nicht in einem Bereich
rechts von der fetten Linie betrieben werden, da die Rußablagerungen
den Motor innerhalb weniger Minuten zerstören würden. Die gezeigten
Daten oberhalb des Kraftstoff-/Luft-Verhältnisses von 0,055 wurden
nur deshalb erfaßt, weil die Forscher des U.S. Bureau of Mines die
entsprechenden Motoren aus theoretischen Erwägungen mit gasförmigen,
nichtrußenden Kraftstoffen weit jenseits des normalen Vollastverhaltens
testen wollten. Diese Werte sind für unsere Überlegungen ohne
Belang, da die Deutschen im Falle des Besitzes solcher gasförmigen
Kraftstoffe, z.B. CO selber, dieses wohl direkt in die Gaskammern geleitet
hätten.
Jeder Dieselmotor, unabhängig von Konstruktionweise und Motortyp,
würde bei jeder möglichen Last eine merkliche Menge Qualm produzieren.
Qualm ist allgemein auch unmittelbar nach dem Start des Motors bemerkbar,
wenn der Motor noch nicht seine normale Betriebstemperatur erreicht hat.
Grafik 4: CO-Emissionen eines Einkammer-Dieselmotors.30 Die fette senkrechte
Linie bei einem Kraftstoff-/Luft-Verhältnis von 0,055 wurde vom Autor
hinzugefügt.
Pattle u.a. haben festgestellt, daß bei einem unter halber Last
mit 0,22% CO-Entwicklung laufenden Motor ein extrem beißender, tränenreizender
Qualm erzeugt wird, der in eine Gaskammer eingeleitet eine Sichtweite von
wenigen Dezimetern erlaubt.31 Sollten die in den Gaskammern angeblich eingesperrten
Juden dieses Reißgas geduldig über sich ergehen lassen haben?
Jedenfalls dürfen wir uns nicht verwundern, daß weder im Gerstein-Bericht
noch in irgendeinem anderen Bericht der Nachkriegsgerichtsverfahren jemals
über Qualm vom Dieselmotor berichtet wird - kein schwarzer, kein weißer,
kein dichter, kein beißender oder anders gearteter.
5.4. Einkammer-Dieselmotor
Grafik 4 zeigt, daß auch der Einkammer-Diesel im Leerlauf nur
ca. 0,03% CO erzeugt, was nicht ausreicht, um nach einer halben Stunde
Exposition Kopfschmerzen zu erzeugen. Mit zunehmender Motorenlast aber
steigt der CO-Anteil steil an, und bei Vollast, dargestellt durch die fette
senkrechte Linie, beträgt der CO-Anteil ungefähr 0,4%. Mit anderen
Worten: Hier haben wir einen Dieselmotor, der so aussieht, als könne
man mit ihm einen Massenmord in einer halben Stunde begehen.
Das Problem dieses wie aller Dieselmotoren ist, daß der ständige
Betrieb unter Vollast über längere Zeiträume, wie etwa eine
halbe Stunde, ein hohes Risiko bezüglich Beschädigung und Zerstörung
des Motors durch Rußablagerung in den Zylindern bedeutet. Bei einem
Betrieb mit niedrigeren Kraftstoff-/Luft-Verhältnissen als 0,055,
also niedrigeren Lasten, fällt der CO-Anteil dramatisch ab. Zum Beispiel
beträgt der CO-Anteil bei 80% Vollast, die als sicheres Maximum für
einen Langzeitbetrieb gilt und bei der ein Kraftstoff-/Luft-Verhältnis
von ca. 0,045 gegeben ist, nur noch 0,13%. Nach Henderson's Regel, den
angegebenen Zahlen und einigen einfachen Rechnungen ergibt sich, daß
0,13% CO innerhalb einer halben Stunde Exposition noch nicht einmal 'gefährlich'
wäre.
Daß die Grafiken 3 und 4 in der Tat typisch sind für alle
Diesel der letzten 50 Jahre, wird belegt durch die Tatsache, daß
genau diese Kurven immer wieder in zahllosen Zeitschriften und Büchern
über Dieselabgase zitiert wurden und bis heute werden. Mit anderen
Worten: Es gibt keine besseren Beispiele für Diesel-Emissionen. Natürlich
gibt es viele weitere Versuchsergebnisse in angesehenen Zeitschriften wie
der Society of Automotive Engineers Transactions. Aber wenn man sich die
Mühe macht, die SAE-Transactions und andere Zeitschriften der letzten
40 Jahre durchzusehen, so wird man keine Beispiele mit schlechteren CO-Emissionen
finden als in Grafik 4. Unsere Analyse der Grafik 4 gibt also den schlechtest
möglichen Fall wieder, der überhaupt für einen Dieselmotor
gefunden werden kann.32
5.5. Die Motorenlast
Abgesehen vom Rußproblem ist es gar nicht einfach, einen Motor
mit Vollast zu betreiben. Zum Beispiel muß man einen LKW zuerst voll
beladen und dann mit ihm einen steilen Berg mit größtmöglicher
Geschwindigkeit und dem Gaspedal im Anschlag hoch fahren. Unter diesen
Umständen würde man wahrscheinlich 0,4% CO aus dem Auspuff ausstoßen,
wenn der LKW einen Einkammer-Diesel besitzt. Wenn der LKW allerdings abgestellt
ist, ist es weitaus schwieriger, den Motor mit Vollast zu fahren. Einfach
nur dem Motor mit ausgekuppeltem Getriebe Vollgas zu geben, würde
nur einige Prozent Last bedeuten. Die Kupplung schleifen zu lassen mag
eine etwas größere Last bedeuten, allerdings brennt dann die
Kupplung sehr schnell aus. Das Aufbocken der Antriebsachsen und der Betrieb
mit angezogenen Bremsen würde die Last zwar noch etwas weiter erhöhen,
aber auch die Bremsbeläge brennen bei solcher Betriebsart schnell
aus.
Die einzig realistische Möglichkeit, um einen Motor merklich zu
belasten, ist das Antreiben z.B. eines Bremsdynamometers oder ähnlicher
Anlagen, wie z.B. ein Stromgenerator.
Bremsdynamometer müßten verfügbar gewesen sein, die
Deutschen hatten viele solcher Geräte, aber sie gehören noch
nicht einmal heute zu den üblichen Ausstattungen von Autoreparaturwerkstätten.
Sie sind in der Regel nur in gut ausgestatteten Versuchslabors von Ingenieuren
zu finden. Sie kosten wesentlich mehr als die Motoren, an die sie angeschlossen
werden, da sie nicht in Massenproduktion hergestellt werden.
Eine Stromgenerator-Anordnung erscheint wesentlich plausibler zu sein,
da die Lager Treblinka und Belzec Elektrizität benötigt haben
müssen, auch wenn sie nur für einen elektrischen Zaun und für
die Lagerbeleuchtung verwendet wurde, und da die ländlichen Umgebungen
dieser Lager in Ostpolen zur damaligen Zeit wahrscheinlich noch nicht ans
allgemeine Stromnetz angeschlossen gewesen sein dürften. Diese Anordnung
würde aber einen ständigen Betrieb sowohl des Diesels als auch
des Generators vorausgesetzt haben, was im Gegensatz zum Gerstein-Bericht
steht. Nach diesem Bericht konnte der Motor drei Stunden lang vor der Vergasungsaktion
nicht gestartet werden. Nichts in dem Bericht deutet auch nur entfernt
darauf hin, daß der Motor irgendeiner anderen Verwendung diente als
dem Mord an Juden. Wenn der Motor zwei Aufgaben erfüllte, also z.B.
dem zusätzlichen Antrieb eines Generators, könnte man irgendeine
Bemerkung erwarten bezüglich der im Lager aufleuchtenden Lichter,
wenn die Vergasungen begannen - aber es gibt nichts dergleichen. Tatsächlich
wird von Zeugen des Lagers Treblinka erwähnt, daß es in dem
gleichen Gebäude, das den Vergasungsdiesel beherbergt haben soll,
einen zweiten, davon allerdings unabhängigen Motor für die Stormversorgung
des Lagers gab.33 Diese Berichte stellen diesen Generator also ausdrücklich
nicht im Zusammenhang mit jenen Motoren, die zur Giftgaserzeugung betrieben
worden sein sollen, wie auch solche über die Giftgasmotoren niemals
Hinweise auf eine andere, kontinuierliche Verwendung der Motoren geben.
Im Gegenteil: Szenen des Motor-Anwerfens, des Kommandos an den Motorbetreiber
zum Motorenstart "Iwan, Wasser!" (Treblinka), oder ähnlicher
Vorkommnisse für Belzec ("Stiftung Heckenholt") kommen nicht
nur bei Gerstein vor, sondern durchziehen die Zeugenliteratur wie ein roter
Faden.
Aus den Unterlagen der Zentralbauleitung von Auschwitz wissen wir, daß
die SS für dieses Lager Notstromaggregate zur Überbrückung
von Ausfällen des öffentlichen Netzes anschaffte, und zwar deutsche
Dieselmotoren mit 440 PS Dauerleistung für 250 KW Stromgeneratoren.34
Wenn also die Zeugen explizit ausführen, daß die mangels Anschluß
ans öffentliche Netz ständig unter Last laufenden Stromaggregate
im Lager Treblinka zusätzlich zu den nur sporadisch eingesetzten Vergasungsmotoren
vorhanden waren, so ist dies ein Hinweis darauf, daß hier etwas nicht
stimmt. Jeder Mensch, der bei Verstand ist, hätte die Abgase des schon
vorhandenen und zudem unter Last laufenden Generatormotors zu Vergasungszwecken
zu verwenden versucht und nicht zusätzlich einen im Schadensfall irreparablen
russischen Panzermotor eingesetzt.
5.6. Künstliche Sauerstoffbegrenzung
Einen der Motorenlast vergleichbaren Effekt kann man erreichen, wenn
man die Sauerstoffzufuhr am Lufteinlaß des Motors begrenzt. Pattle
u.a. simulierten bei ihren toxikologischen Untersuchungen auf diese Weise
einen unter Halblast laufenden Einkammerdiesel, da eine merkliche Motorbelastung
im stationären Betrieb einen zu hohen Materialaufwand erforderte und
die unter Leerlauf und Leichtlast arbeitende Motoren im Tierexperiment
keine CO-Vergiftungen verursachten.35 Die Drosselung der Luftzufuhr bewirkte
zunächst, daß der Motor schwer zu starten war, beim Anlaufen
unzuverlässig zündete und erst nach einer Warmlaufphase zuverlässig
seinen Dienst versah. Der Kohlenmonoxidanteil im Abgas überstieg dabei
nicht die 0,22%-Marke. Nachdem die Autoren eine Experimentalgaskammer mit
dem Auspuffgas mehrfach gespült hatten, setzten sie 40 Mäuse,
4 Kaninchen und 10 Guinea-Schweine dem Abgas aus. Die Tiere waren erst
nach 3 Stunden 20 Minuten an einer CO-Vergiftung gestorben.
Möglicherweise ließe sich die Tötungszeit in dem obigen
Experiment noch etwas verkürzen, wenn man nach einer Warmlaufphase
die Luftzufuhr noch etwas drosselte. Um die Tiere aber innerhalb einer
halben Stunde nach Beginn der Gaseinleitung zu töten,36 also gut 7
mal schneller als im obigen Experiment, hätte der CO-Anteil auf mindestens
0,4%, wahrscheinlich jedoch noch weitaus mehr erhöht werden müssen.
Die dazu notwendige zusätzliche massive Drosselung der Luftzufuhr
jedoch würde unweigerlich das Zündverhalten des Motors derart
negativ beeinflussen, so daß er schließlich abgewürgt
würde. Auch die Drosselung der Luftzufuhr stellt somit keine Lösung
unseres Problems dar.
5.7. Aldehyde, Schwefeldioxid, Stickoxide und Kohlenwasserstoffe
Im Dieselabgas gibt es neben CO weitere Schadstoffe, vor allem Aldehyde
(OCHR), Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NOx, maximal 0,1%) und Kohlenwasserstoffe
(CxHy). Der für den Diesel bekannte Geruch bzw. Gestank wird durch
analytisch schwer bestimmbare Spuren gewisser Kohlenwasserstoffe und Aldehyde
hervorgerufen. Die Empfindlichkeit der menschlichen Nase für diese
Stoffe ist extrem hoch und steht in keinem Verhältnis zu den tatsächlich
vorhandenen Mengen. Die im Abgas enthaltenen Kohlenwasserstoffe sind z.T.
krebserregend und stellen daher ein potentielles Langzeitrisiko dar, sind
jedoch für unsere Betrachtung nicht von Belang.
Der Schwefeldioxidgehalt der Abgase, der bei schwefelreichen Kraftstoffen
recht hoch sein kann, führt zu Atemwegsreizungen, die jedoch in der
von uns betrachteten Zeit nicht lebensgefährlich werden können.
Stickstoffdioxid (NO2) kann bei hohen Konzentrationen in der Lunge nach
einer halben Stunde Exposition Lungenödeme bilden, die aber erst nach
etwa 24 Stunden tödlich wirken.37 Die uns interessierenden niedrigeren
Konzentrationen von NO2 führen dagegen ähnlich wie eventuell
vorhandene Schwefeloxide bei einmaliger kurzer Exposition nur zu Lungen-
und Schleimhautreizungen, so daß wir sie hier nicht zu berücksichtigen
brauchen. Stickstoffmonoxid (NO) dagegen wirkt physiologisch ähnlichen
wie CO.38 Im Gegensatz zum CO nimmt sein Anteil jedoch mit sinkendem Sauerstoffgehalt
im Verbrennungsprozeß, also bei höherer Last ab und erreicht
keine gesundheitlich kritischen Werte.39 Außerdem wandelt es sich
recht rasch in NO2 um,40 so daß der NO-Anteil die Wirkung des CO-Anteils
im Abgas nur unmerklich verstärkt.
Die Peroxid-(ozon-)bildende Wirkungen der Stickoxide in Bodennähe
sowie vor allem die krebseregenden Bestandteile des Diesel-Abgases waren
schließlich der Anlaß, daß jüngst auch die Dieselmotoren
in die Emissionsschutzverordnung einbezogen wurden - nicht aber ihre Schädlichkeit
für die menschliche Atmung. Die in Deutschland durchgeführten
Untersuchungen über Gesundheitsgefährdungen von Dieselabgasen
beschränken sich daher fast ausschließlich auf die Untersuchung
des Anteils nichtverbrannter Kohlenwasserstoffes und des Rußanteils.41
5.8. Sauerstoff im Dieselabgas
Wenn die Juden nicht durch den Kohlenmonoxidanteil im Abgas ermordet
wurden, war es dann möglich, daß sie durch den erniedrigten
Sauerstoffanteil im Abgas starben? Diese Theorie würde zumindest mit
den Berichten von den blau angelaufenen Leichen übereinstimmen. Eine
bläuliche Verfärbung an bestimmten Stellen des Körpers ist
tatsächlich ein Symptom für einen Tod durch Sauerstoffmangel.
Diese Theorie ist aber nicht sehr wahrscheinlich, da Dieselmotoren immer
mit einem Luftüberschuß arbeiten.
Grafik 5: Abgasbestandteile von Verbrennungsmotoren.42 Die fette senkrechte
Linie bei einem Kraftstoff-/Luft-Verhältnis von 0,055 wurde vom Autor
hinzugefügt.
Normale Luft enthält 21% Sauerstoff. Der Grafik 5 können wir
entnehmen, daß die Sauerstoffkonzentration im Leerlauf jedes Diesels
(geteilte wie ungeteilte Brennkammer) bei 18% liegt (in der Grafik rechts
bei einem Kraftstoff-/Luft-Verhältnis von 0,01). Die liegt nur wenige
Prozent unter dem Normalwert der Luft. Bei Vollast, also einem Kraftstoff-/Luft-Verhältnis
von 0,055, beträgt die Sauerstoffkonzentration jedes Diesels etwa
4%.
Wahrscheinlich die beste Beschreibung der Wirkungen von erniedrigtem
Sauerstoffanteil bzw. von Erstickungserscheinungen findet man bei Henderson
und Haggard. Danach tritt bei einem Sauerstoffgehalt unter 10% Bewußtlosigkeit
ein, unter 6 % der Tod.43 Nach Haldane und Priestley erzeugt ein Sauerstoffanteil
unter 9,5% normalerweise innerhalb einer halben Stunde Bewegungsunfähigkeit.44
Bewegungsunfähigkeit ist nicht gleichbedeutend mit Tod.
Es ist klar, daß es keine magische Zahl gibt, unterhalb derer
der Tod eintritt bzw. oberhalb derer Leben bestehen kann. Auf jeden Fall
hätte in einer Gaskammer, basierend auf der Tötung durch reduzierten
Sauerstoffanteil, derselbe unter 9,5% - vielleicht sogar unter 6% - herabgesetzt
werden müssen.
Der Grafik 5 können wir entnehmen, daß man einen Diesel bei
einem Kraftstoff-/Luft-Verhältnis von 0,040, also ungefähr
Aus dem oben Dargelegten sollte offenkundig werden, daß über
den größten Teil seines Einsatzbereiches ein Dieselmotor genügend
Sauerstoff abgibt, so daß man buchstäblich Diesel-Abgase einatmen
und dank des darin enthaltenen Sauerstoffes überleben kann. Dieselabgase
enthalten genügend Sauerstoff, um menschliches Leben für mindestens
eine halbe Stunde zu erhalten.
5.9. Kohlendioxid
Wenn die Juden nicht durch CO oder durch Sauerstoffmangel starben, konnten
sie dann durch Kohlendioxid gestorben sein?
Kohlendioxid ist nicht giftiger als gewöhnliches Wasser. Die meisten
Toxikologie-Bücher führen es noch nicht einmal auf. Wenn es überhaupt
erwähnt wird, so als 'ungiftiges, einfaches Erstickungsmittel'. Gelegentlich
gibt es tödliche Unfälle, bei denen Kohlendioxid direkt beteiligt
ist. Der Tod wird in fast allen dieser Fälle durch Sauerstoffmangel
hervorgerufen. Der Sauerstoffmangel wird dadurch bewirkt, daß Kohlendioxid
wesentlich schwerer ist als Sauerstoff und daß es besonders in geschlossenen
Räumen den Sauerstoff ähnlich verdrängt wie das Wasser die
Luft in den Lungen eines ertrinkenden Menschen. Die Todesursache ist in
beiden Fällen nicht das Kohlendioxid bzw. das Wasser, sondern der
Mangel an Sauerstoff im Blut. Ein Symptom dieser Todesart ist das bläuliche
Erscheinungsbild der Haut.
Kohlendioxid kann heilend wirken und wird therapeutisch eingesetzt.45
Es wird in der klinischen Medizin gewöhnlich als ein harmloses Atmungsanregungsmittel
eingesetzt. Zu diesem Zweck wird es in Druckflaschen geliefert, die neben
Sauerstoff 7% Kohlendioxid enthalten.46 Die Atemluft eines Menschen enthält
beim Ausatmen normalerweise etwa 5,5% Kohlendioxid.
Kohlendioxid-Anteile von 3% sind auch über mehere Tage tolerierbar.
Zum Beispiel experimentierte die U.S. Navy in den 50er Jahren mit Gasgemischen
aus 3% Kohlendioxid und 15% Sauerstoff, also 25% weniger Sauerstoff als
in normaler Luft, für die Verwendung in amerikanischen U-Booten mit
Expositionen über mehrere Wochen.47
Bei Dieselmotoren steigt der Kohlendioxid von im Leerlauf 2% auf 12%
im Vollastbetrieb an, Grafik 6. 12% Kohlendioxidanteil kann Herzrhythmusstörungen
verursachen und ist daher für Menschen mit schwachen Herzen gefährlich.48
Benzinmotoren erzeugen schon im Leerlauf 12% Kohlendioxid. Allgemein kann
auch ein Kohlendioxidanteil von 12% keinen Tod verursachen, wenn genügend
Sauerstoff vorhanden ist. Man geht allgemein davon aus, daß erst
Kohlendioxid-Anteile von über 20 bis 30% gefährlich werden.49
Wenn allerdings der Kohlendioxid-Anteil in Dieselabgasen 12% beträgt,
ist der zugehörige Sauerstoffanteil gefährlich niedrig.
Die eigentliche Lebensgefahr geht bei Dieselmotorabgasen weder vom CO- noch vom Kohlendioxidanteil, sondern vom Sauerstoffmangel aus.
6.1. Der Giftgasanteil
Wenn ein Auspuffrohr eines Dieselmotors an eine Gaskammer angeschlossen
wird, wird der CO-Anteil darin anfangs sehr niedrig sein, der Sauerstoffanteil
aber recht hoch. (Da die Türen der Kammer geöffnet werden mußten,
damit die toten Opfer hätten entfernt werden und die neuen Opfer den
Raum betreten könnten, wäre genügend frische Luft in die
Kammer gekommen.) Sobald der Diesel startet, steigt der prozentuale CO-Anteil
in der Kammer Stück für Stück bis zum Anteil im Auspuffgas
selber an, ohne diesen jemals überschreiten zu können.
An Hand des Gerstein-Berichtes ist es unmöglich festzustellen,
wie lange es dauerte, bis der CO-Anteil in der Kammer gleich dem im Abgas
war, da die Informationen Gersteins über die Motorart und die Gaskammer
im Lager Belzec viel zu gering sind.
Etwas besser sieht unsere Informationslage bezüglich des Lagers
Treblinka aus. Die über die dortigen Gaskammern inzwischen gesammelten
und veröffentlichten Zeugenaussagen sind sehr zahlreich, wenn auch
manchmal widersprüchlich. Man hat sich heute aber weitgehend darauf
geeinigt, daß das größere und somit wichtigere der beiden
Gaskammergebäude in Treblinka aus 10 Kammern zu je 8 m Länge,
4 m Breite und 2 m Höhe (320 m
Die damaligen russischen Panzermotoren hatten eine maximale Drehzahl
von 2000 Umdrehungen pro Minute.52 Da ein Viertakt-Motor nur jede zweite
Umdrehung seinen Kolbeninhalt entleert, bläst der Motor bei dieser
Drehzahl das Tausendfache seines Hubvolumens an Abgasen pro Minute in die
Kammer, also 38,86 m
Eine ähnliche Analyse der Wirkung von verringertem Sauerstoffanteil
ergibt, daß jeder jemals gebaute Dieselmotor mindestens mit
Auf jeden Fall müßte jeder beliebige, jemals gebaute Dieselmotor
mindestens mit
6.2. Lärm und Vibrationen
Zusätzlich zu ihrem Qualm und Gestank sind Dieselmotoren auch wegen
ihres Lärms und ihrer Vibrationen bekannt. Aufgrund ihres höheren
Verdichtungsverhältnisses, der niedrigeren Drehzahlen und der Verbrennungsweise
sind die Vibrationen eines Dieselmotors wesentlich stärker als die
eines Benziners vergleichbarer Größe. Der Lärm und die
Vibrationen sind mit die Hauptgründe dafür, daß Dieselmotoren
nicht allgemein in Autos eingesetzt werden.
Wenn ein V-12-Zylinder Dieselmotor eines typischen sowjetischen T-34
Panzers mit einer Nennleistung von 500 PS auf den Boden eines kleinen Gebäudes
montiert worden wäre und eine halbe Stunde mit
6.3. Diesel für den Massenmord?
Ohne eine gewisse Vorkenntnis der grundlegenden Eigenschaften von Dieselmotoren
wäre wohl die erste Methode, die einem Möchtegern-Massenmörder
einfiele, einen Dieselmotor auf den Boden eines Gebäudes zu montieren
und die Abgase direkt in die Kammer zu leiten, ohne dem Motor eine künstliche
Last aufzuerlegen. Diese Vorrichtung wäre den vorgesehenen Opfern
höllisch lästig gewesen, aber zugleich wäre nichts Schlimmeres
dabei herausgekommen als Kopfschmerzen. Die Kopfschmerzen würden vom
Gestank, Qualm und Lärm herrühren, aber bestimmt nicht vom CO
oder vom Sauerstoffmangel. Als Methode für den Massenmord wäre
es ein Fiasko gewesen.
Um eine Dieselgaskammer zu errichten, die wenigstens annähernd
für einen Massenmord geeignet gewesen wäre, wären eine Menge
außergewöhnlich gut informierter Personen nötig gewesen,
die das Notwenige wußten und ausführen konnten. Sie mußten
das Kohlenmonoxid- und Sauerstoff-Emissionsverhalten ihres Motors kennen.
Solche abseits der normalen Umweltverschmutzungsdaten liegenden Kenntnisse
besitzen wahrscheinlich noch nicht einmal die meisten der heutigen Ingenieure.
Die Gaskammer-Ingenieure mußten ebenso wissen, wie man ihrem Motor
eine dauernde Last von
Die alles entscheidende Frage ist: Wenn irgendjemand forsch genug war,
die nötigen Kenntnisse sowie Materialien und Gerätschaften besaß,
um eine funktionsfähige Diesel-Gaskammer zu bauen, warum sollte er
sich ausgerechnet und in erster Linie mit einem Dieselmotor abgeplagt haben?
Trotz all seiner Anstrengungen würde er im Endeffekt doch nur eine
Gaskammer gehabt haben, die im ungünstigsten Fall für ihren verbrecherischen
Zweck doch nur begrenzt wirksam gewesen wäre. Trotz all seiner Anstrengungen
hätte er nur eine mittlere CO-Konzentration von weniger als 0,4% und
eine Sauerstoffkonzentration von mehr als 4% gehabt. Jeder übliche,
gewöhnliche Benzinmotor hätte ohne besondere Zusätze und
schon im Leerlauf zehnmal soviel CO geliefert als jeder Diesel vergleichbarer
Größe bei Vollast. Jeder übliche, gewöhnliche Benzinmotor
hätte leicht 7% CO und weniger als 1% Sauerstoff geliefert. Allein
durch Verstellungen am Vergaser kann man leicht CO im Bereich von 12% erzeugen,
indem man an einer kleinen Schraube dreht, nämlich der Leerlaufeinstellungsschraube.
Vergleicht man beide Motortypen unter Leerlaufbedingungen oder unter
leichter Last, so sind die Unterschiede noch dramatischer. Im Leerlauf
liefert jeder übliche, gewöhnliche Benzinmotor auch ohne besondere
Zusätze mit Leichtigkeit mehr als hundertmal soviel CO als jeder Diesel
vergleichbarer Größe.
Die Diesel-Gaskammer-Geschichte ist schon aus diesen Gründen unglaubhaft. Diese Geschichte wird aber noch weitaus unglaubhafter, wenn man entdeckt, daß die Deutschen noch weitaus bessere CO-Quellen hatten, als schon die Benzinmotoren darstellen. Diese Quellen benötigten weder Dieselkraftstoff noch Benzin.
Während des Zweiten Weltkrieges setzten viele europäische
Länder für den zivilen Verkehr auf Fahrzeuge, die weder Dieselkraftstoff
noch Benzin verbrauchten, sondern feste Brennstoffe wie Holz, Koks und
Kohle. Der feste Brennstoff, in der Regel Holz, wurde in einem allgemein
am Heck montierten Generator durch einen Schwelbrand in eine Mischung brennbarer
Gase umgewandelt (Holz- oder Kohlevergasung). Diese Gase wurden dann vom
Generator zum zumeist vorn plazierten, leicht modifizierten Benzin- oder
Dieselmotor geleitet. Das derart produzierte, brennbare Gas enthielt immer
zwischen 18 % und 35% CO. Aber selbst die Abgase von Motoren, die mit diesem
Gas betriebenen wurden, enthielten nie mehr als 0,3% CO, da das CO ja im
Motor verbrannt wurde.55
Im deutschsprachigen Raum Europas nannte man diese Fahrzeuge »Generatorgaswagen«
oder einfach »Gaswagen«. Verbrannten sie Holz, was die meisten
von ihnen taten, so wurden sie auch »Holzgaswagen« genannt.
Im englischsprachigen Raum wurden diese Fahrzeuge »producer gas vehicles«
(Erzeugergas-Fahrzeuge) genannt. Sie hätten genausogut auch »Giftgaswagen«
genannt werden können, zumal sie genau dies waren: das Gas, das sie
erzeugten, war äußerst giftig. Der Betrieb dieser Fahrzeuge
erforderte besondere Sicherheitsmaßnahmen sowie besondere Führerscheinübungen
und -prüfungen für die hunderttausenden Fahrer, die diese Fahrzeuge
im deutsch-besetzten Teil Europas tagein, tagaus fuhren.56
Jeder Generatorgaswagenfahrer war verpflichtet, folgendes genau zu wissen und zu beachten und im Fahrzeug mitzuführen:57
»Sicherheitstechnische Richtlinien für Gaserzeuger-Kraftfahrzeuge
vom 28. November 1942.
Das Gas der Gaserzeugeranlage enthält bis 35% Kohlenoxyd (CO). Kohlenoxyd kann schon bei einer Menge von 0,1% in der Atmungsluft tödlich wirken. Es besteht daher - besonders beim Anheizen und Nachfüllen - Vergiftungsgefahr!
Den Gaserzeuger nur im Freien anheizen und nachfüllen! Nicht unnötig in der Nähe des Ausblasrohres verweilen. Motoren nicht in Garagen laufen lassen.
Pflichten der Einheitsführer und Kraftfahrer
Alle Personen, die mit Gaserzeugern umzugehen haben, sind verpflichtet, sich die erforderlichen Kenntnisse anzueignen, die zu einer geregelten gefahrlosen Betriebsführung erforderlich sind. Die Bedienungsanweisung des Gaserzeugerherstellers ist genauestens zu beachten und im Kraftfahrzeug mitzuführen. Außerdem ist ein Abdruck dieser Richtlinie den Fahrzeugpapieren eines jeden Gaserzeuger-Kraftfahrzeugs beizufügen...«
Soweit wie möglich mußte man flüssige Brennstoffe für das Militär sparen, wenigstens für die Dauer des Krieges. Aber auch für den eventuellen Frieden würde man diese Giftgastechnologie brauchen. Mit welchem Interesse sogar Adolf Hitler selbst die Entwicklung von Fahrzeug-Gaserzeugern verfolgte, zeigt die folgende Aussage bei der Vorführung von Mercedes-Benz Lastkraftwagen mit Mercedes-Benz Gaserzeugern für Kohle:58
»Fahrzeuge dieser Art werden auch nach dem Kriege ihre besondere Bedeutung beibehalten; denn bei der zunehmenden Motorisierung werden wir nie zuviel flüssige Kraftstoffe haben, also immer auf die Einfuhr angewiesen sein. Die zusätzlichen heimischen Kraftstoffe kommen somit der eigenen Volkswirtschaft zugute.«
In Deutschland und in den von ihm kontrollierten Gebieten waren schon
im Herbst 1941 etwa 150.000 Generatorfahrzeuge in Betrieb, deren Umstellung
auf diese Kraftstoffquelle eine monatliche Ersparnis an flüssigem
Kraftstoff von etwa 45 Millionen Liter ergab. Das Ziel war, "jedes
Quantum entbehrlichen Kraftstoffs für die Wehrmacht frei zu machen."59
Die Gesamtzahl der Generatorgas-Fahrzeuge war bis zum Kriegsende im ehemals
deutsch besetzten Europa auf mehr als 500.000 angestiegen.60
Am 30. Mai 1942 hat Reichsmarschall Göring für seinen Vierjahresplan eine "Zentralstelle für Generatoren" errichtet mit der Aufgabe, "die Generatorfertigung anzukurbeln, neue Typen in Anlehnung an die gegebene Kraftstoffbasis festzulegen, neue Festkraftstoffe für die Verwendung im Generator zu erschließen und geeignete Verfahren zur Aufbereitung und Schwelung usw. zu entwickeln."61 Göring führte aus:62
»Ich verweise auf die in meinem vorgenannten Erlaß gemachten Ausführungen hinsichtlich der Vordringlichkeit der Aufgaben, Deutschland sowie die besetzten Gebiete und die abhängigen Länder in kürzester Zeit möglichst weitgehend vom flüssigen Kraftstoff unabhängig zu machen, und bitte, die Bemühungen der Zentralstelle durch beschleunigten Einsatz von Generatoren in jeder Weise nachdrücklich zu unterstützen.«
Mit zunehmender Kriegsdauer wurde die Umstellung auf feste Brennstoffe
immer dringlicher. Am 22. September 1942 veranlaßte Reichsminister
Speer als Generalbevollmächtigter für Rüstungsaufgaben (GBRüst)
die Umrüstung aller mittelschweren und schweren Lastkraftwagen und
Omnisbusse für alle deutschbesetzten Gebiete.63 Ein Jahr später
sind durch die Ergänzungsverordnung des GBRüst vom 13.9.1943
alle diese Beschränkungen weggefallen. Nunmehr wurde die Umrüstung
aller Nutzfahrzeuge angeordnet.64
Nach dem Krieg erklärte die US Strategic Bombing Survey in einem
langen Bericht über die deutsche Ölproduktion, daß man
unmittelbar vor Kriegsende sogar mehrere der besten deutschen Panzer, fünfzig
Königstiger, mit Generatorgas betrieben hat.65


Abbildung 1: Ein typischer Gaswagen, der ursprünglich ein normaler
Omnibus war,
aber nachträglich mit einem Generator und einem Saurer-Motor ausgerüstet
wurde.66
Die Unmenge der überall im deutsch-besetzten Europa eingesetzten
Holzgaswagen sowie die Vehemenz, mit der die Deutschen immer neue Fahrzeuge
und andere Anwendungen für die Vergasungstechnologie entwickelten,
ist eine Tatsache, die die Holocaust-Story im ganzen unterminiert. Wenn
die Deutschen jemals vor hatten, mit Kohlenmonoxid massenhaft zu morden,
so würden sie ohne Zweifel diese Vergasungstechnologie schon lange
eingeführt haben, bevor sie auf die idiotische Idee gekommen wären,
Diesel-Abgase zu verwenden.
Eichmann und die anderen "Transport-Experten", die mit der "Gesamtlösung des jüdischen Problems" befaßt waren, das in der Tat vor allem ein Transportproblem war, hätten sicherlich sehr genau Bescheid gewußt über diese Fahrzeuge und ihre einzigartigen Eigenschaften. So hatte z.B. jeder Generator ein Anheizgebläse, das entweder mit einem kleinen elektrischen Motor oder mit der Hand betrieben wurde. Es wäre lächerlich leicht gewesen, eine Leitung an dem Ausblasrohr des Gebläses anzuhängen, um Giftgas in irgendeinen Keller, eine Baracke oder ein Gefängnis zu leiten - aber nirgendwo in der ganzen Holocaust-Literatur wird eine solche Technologie auch nur angedeutet. Das bedeutet doch, daß entweder die schrecklichen SS-Leute sehr dumm und technisch unfähig waren, oder - was weitaus wahrscheinlicher ist - daß die Diesel-Gaskammer-Geschichte ein reiner Schwindel ist.
8.1. Die Chelmno-Diesellastwagen
Die Generator-Gaswagen sind nicht identisch mit den Gaswagen, die angeblich
in Chelmno und von den Einsatzgruppen in Rußland für den Massenmord
eingesetzt worden sein sollen, ungeachtet der Tatsache, daß die Wortwahl
für beide Fahrzeugtypen im Deutschen stellenweise gleich ist. Die
mordenden "Vergasungslaster" waren laut allen vorgebrachten "Beweisen"
herkömmliche Lastwagen, die angeblich nur ihre Abgase von Dieselmotoren
im Leerlauf als tötendes Gas verwendeten. Die Grundlage der "Gaslaster"-Geschichte
ist im wesentlichen ein eigenartiges Dokument mit der IMT-Signatur PS-501,
das nach meiner Auffassung eine Fälschung ist. Es basiert auf einem
harmlosen Brief von SS-Untersturmführer Becker an SS-Obersturmbannführer
Walter Rauff, in dem von Änderungswünschen an einem S-Wagen67
unbekannter Verwendung die Rede ist. Der Brief wurde anscheinend neu geschrieben,
wobei einige inhaltliche Änderungen vorgenommen wurden, um dem Brief
eine belastende Bedeutung zu geben. Zudem gibt es von diesem 'Dokument'
mehrere Versionen. Eine detailliertere Analyse u.a. dieses 'Dokuments'
erfolgt in diesem Buch durch Ingrid Weckert.68
8.2. Die Herkunft der Diesel-Geschichte
Die Dieselmord-Methode hat, soweit ich es in Erfahrung bringen konnte,
ihren Ursprung in der sowjetischen Propaganda um die Mitte des Jahres 1943.
Kurz zuvor waren die Sowjets durch die deutsche Entdeckung des Massakers
von Katyn entlarvt worden. Zudem empfingen die Deutschen ganz offen international
angesehene Gerichtsmediziner, damit diese ihre eigenen Untersuchungen an
den Opfern von Katyn machen konnten.69
Um sich für Katyn zu rächen, inszenierten die Sowjets wenige
Monate danach in Charkow und Krasnodar Schauprozesse, in deren Verlauf
die unglücklichen gefangenen Deutschen "Geständnisse"
einbrachten. Die Sowjets verweigerten allerdings jedem nicht-sowjetischen
Fachmann, die angeblichen Stätten der Massaker zu besichtigen. Mit
Beginn dieser Prozesse warfen die Sowjets den Deutschen vor, daß
sie Zivilisten in Lastwagen aufs Land gefahren hätten. Nachdem man
die Wagen mit den Opfern abgestellt habe, seien die Motorabgase in das
Wageninnere geleitet worden, worauf die Opfer kurz darauf gestorben seien.
In diesen Szenarien wären die Dieselmotoren - im ungünstigsten
Fall - hochtourig im Leerlauf betrieben worden. Die unter solchen Bedingungen
erzeugte CO-Konzentration hätte kaum ausgereicht, um innerhalb einer
halben Stunde für Kopfschmerzen zu sorgen.
Einige dieser Lastwagen sollen von der Firma Saurer hergestellt worden
sein.68 Die Ironie dieser Geschichte liegt darin, daß die Firma Saurer
schon vor dem Krieg als der wichtigste Hersteller von Generatorgas-Lastwagen
auf der Welt galt. Während des Krieges sicherte sich diese Firma einen
technischen Vorsprung im LKW-Markt gegenüber Mercedes, Opel und Ford,
die ebenfalls Generatorgas-Lastwagen bauten. Mehr als 6.000 dieser Saurer-Laster
wurden während des Krieges gebaut, von denen die meisten, wenn nicht
sogar alle, mit Generatorgas und Diesel betrieben wurden. Wie absurd ist
es, daß irgendjemand mit ein wenig technischen Kenntnissen die Abgase
dieser Lastwagen für den Mord verwendet haben soll, wenn doch der
Kraftstoff selber tausendmal tödlicher war.
Einen zusätzlichen Einblick in die sowjetischen Ursprünge
der Gaswagen-Geschichte erhielt man aus einer 1993 in den USA ausgestrahlten
Fernsehsendung, entstanden während des Zerfalls der Sowjetunion. Die
vierteilige Sendung trägt den Titel »Monster: A Portrait of
Stalin in Blood.« An einer Stelle der zweiten Folge, betitelt mit
»Stalins Secret Police«, erwähnt der KGB-Offizier Alexander
Michailow, daß die Gaslastwagen in Moskau durch Isai Davidovich Berg
- es besteht keine Beziehung zum Autor - erfunden wurden und bereits einige
Jahre vor dem Krieg benutzt wurden. Nach Michailow sollen diese möglicherweise
Vorbildfunktion für Hitlers SS und die Gestapo gehabt haben. Die luftdichten
Lastwagen haben vermutlich CO-haltige Abgase benutzt; ein Dieselmotor wird
nicht erwähnt. Dies ist leicht zu erklären, da vor dem Krieg
alle Lastwagen in der Sowjetunion mit Benzinmotoren ausgerüstet waren.
Dieselmotoren gab es nicht, da das ganze Transportwesen der UdSSR auf früheren
westlichen Motortypen wie denen der Ford Motor Cie. beruhte. Es ist mehr
als wahrscheinlich, daß die sowjetischen Gaslastwagenvorwürfe
auf ihrer eigenen Massenmordtechnologie basiert mit der Zugabe von Dieselmotoren,
um sie noch verwerflicher wirken und vor allem, um sie vom Ursprung her
"deutscher" erscheinen zu lassen.
Die Vergasungswagen-Geschichte ist also lediglich eine Anpassung einiger dokumentarischer Materialien, die sich auf den vollkommen unschuldigen Gebrauch der Holzgaswagen beziehen, durch die Holocaust-Propagandisten, unterstützt freilich durch entsprechende "Augenzeugen"-Berichte, die nach dem Krieg erzeugt wurden. An Hand dieser Vergasungslastwagen-Geschichte kann man im kleinen den evolutionären Prozeß der größeren, gesamten Holocaust-Geschichte erkennen.
Zusätzlich zu der Generatorgastechnologie besaßen die Deutschen
auch die weltweit fortschrittlichste Kohlevergasungstechnologie.70 Einer
der ersten Prozeßschritte bei den meisten Verfahren zur Kohlevergasung
war die Erzeugung von Kohlenmonoxid aus Kohle. Das Kohlenmonoxid konnte
dann sowohl als Kraftstoff als auch als Ausgangsstoff zur Synthese weiterer
Produkte dienen.
»Das Deutschland der Kriegszeit war ein Reich, gebaut auf Kohle,
Luft und Wasser. 84,5% seines Flugbenzins, 85% seines Motorbenzins, bis
auf einen Bruchteil von einem Prozent alles Gummi, 100% seiner konzentrierten
Salpetersäure, Ausgangsmaterial aller militärischen Explosivstoffe,
und 99% seines ebenso wichtigen Methanols wurden aus diesen drei Rohstoffen
synthetisiert (...) Der Rumpf dieses industriellen Organismusses waren
Kohlevergasungsanlagen, die Kohle in Prozeßgas verwandelten.«71
Wegen seiner Isolation von ausreichenden Erdöl- und Gummiresourcen,
stellte Deutschland schon während des Ersten Weltkriegs einen Großteil
seiner Industrie auf die Verwendung von Kohle als Ausgangsmaterial zur
Erzeugung von Kohlenwasserstoffen um, wie Kraftstoffe und eine breite Palette
chemischer Substanzen, wie z.B. künstlicher Gummi. Die Kohlenmonoxidmengen,
die mit dieser Technologie erzeugt wurden, werden in Millionen Tonnen gezählt
und hätte ausgereicht, die gesamte europäische Bevölkerung
viele Male zu töten.
Kohlevergasungsfabriken wurden in jeder deutschen Industrieregion errichtet. Eine Region mit mehreren solcher Anlagen war Schlesien, wo reiche Kohlevorkommen für die regionale Industrie seit mehr als einem Jahrhundert die Grundlage bildeten. Eine dieser schlesischen Anlagen war die Fabrik der I.G. Farbenwerke AG bei Auschwitz. Ein geringer Teil des dort erzeugten Kohlenmonoxids hätte leicht über eine kleine Leitung nach Auschwitz-Birkenau, wenige Kilometer entfernt, abgezweigt werden können. Natürlich nimmt niemand an, daß in Auschwitz CO für den Massenmord benutzt wurde, obwohl dies der ideale Ort dafür gewesen wäre. Für den Massenmord in Auschwitz sollen die Deutschen angeblich eine gänzlich andere Substanz verwendet haben: Zyklon B.72
Eine herrliches Ausweichmanöver fand vor knapp 10 Jahren in der
Holocaust-Geschichte statt. Einige führende Holocaust-Verfechter machten
sich Mühe, die Diesel-Geschichte unter den Teppich zu kehren und die
Motorentypen überhaupt nicht mehr zu erwähnen, wenn nicht sogar
nur noch von Benzinmotoren zu sprechen. Diese verblüffende Wandlung
wurde in dem 1983 erschienenen deutschen Buch mit dem Titel Nationalsozialistische
Massentötungen durch Giftgas vollzogen.73 Das Buch stellt den Stand
der Holocaust-Mythomanie in der ersten Hälfte der achziger Jahre dar
und wurde vom Jüdischen Weltkongress in London empfohlen.74
Das plumpe Frisieren von Beweisen, durch das sich dieses Buch auszeichnet,
wird beispielhaft deutlich durch den Gerstein-Bericht. Obwohl in diesem
viermal die Rede von Dieselmotoren ist, taucht in diesem Buch, das vorgibt,
die Revisionisten zu widerlegen, bei den zitierten Passage dieses Berichtes
keine einzige Stelle davon auf, ja die Beschreibung des angeblichen Tötungsvorganges
fehlt vollkommen.75 Für die Beschreibung des Tötungsvorganges,
bei dem Gerstein vermeintlich Zeuge war, greift das Buch auf die Nachkriegsaussage
von Dr. Pfannenstiel zurück, in der von Dieselmotoren keine Rede ist,
allerdings von der Verwendung von Dieselkraftstoff.76 Wie man einen Benzinmotor
mit Dieselkraftstoff hätte betreiben sollen, bleibt freilich der Phantasie
überlassen. Tatsache ist, daß kein Benzinmotor mit Dieselkraftstoff
laufen würde (und umgekehrt).
Ein tödlicher Fehler in dieser Diesel-freien Version ist die Beibehaltung
der immer wiederkehrenden Äußerungen über blau angelaufene
Körper. Wenn Diesel-Abgase durch Sauerstoffmangel töten, wären
deren Opfer in der Tat blau gewesen wären. Im Gegensatz dazu wären
die Opfer von Benzinmotoren 'nur' wegen des CO-Anteiles gestorben und hätten
deswegen 'nur' kirschrot-rosa erscheinen können. Auch wenn Pfannenstiels
Aussage allgemein weniger abenteuerlich ist wie die von Gerstein, so ist
er dennoch mit vielen anderen einer der "Augenzeugen", die angeben,
daß die Leichen blau waren.77
Jedem, der sich den ganzen Gerstein-Bericht ansieht, wird offenkundig,
daß der Gerstein-Bericht der 'revidierten' Version der Holocaust-Geschichte
große Probleme bereitet. Daß er, wenn auch in einer stark verkürzten
Version, in diesem Werk überhaupt aufgenommen wurde, zeigt nur, wie
verzweifelt die Holocaust-Gelehrten alles Mögliche zusammenkratzen,
das sie in ihren monströsen Phantasien bestärkt. Sie haben äußerst
wenig zu bieten, und der Gerstein-Bericht ist immer noch das Beste, das
sie präsentieren können.
Die 'revidierte' Version der Holocaust-Geschichte ist tatsächlich
noch absurder als die alte. Auch wenn es entfernt möglich sein mag,
daß ein Ingenieur einen Benzinmotor fälschlich für einen
Dieselmotor hält, wie kann jemand "rot" für "blau"
halten? Vielleicht waren sie alle farbenblind.
Die Behauptung von den Dieselgaskammern ist Unsinn - anscheinend merkten einige der Exterminationisten dies selber. Die Ersatz-Behauptung, daß Abgase von Benzinmotoren statt dessen benutzt wurden, ist ebenso unsinnig, da sie dem einzigen vermeintlichen Beweis zuwiderläuft, den man vorweisen kann, nämlich den Zeugenaussagen. Daher ist man in jüngster Zeit wieder zur alten Diesel-Geschichte zurückgekehrt: Die 1993 erschienene Enzyklopädie des Holocaust78 schließt sich dem Jerusalemer Urteil79 über Demjanjuks angebliche Verbrechen in Treblinka und der Feststellungen deutscher Gerichte80 an: Es waren Dieselmotoren, basta!
Es muß eingeräumt werden, daß es entfernt möglich
war, die für die Lager Treblinka, Belzec und Sobibor bezeugten Massenmorde
mit Dieselmotoren zu begehen. Dazu hätte es aber mit Sicherheit einer
außergewöhnlichen Menge an Erfahrung und Versuchen bedurft sowie
eines großen technischen Apparates zur Belastung der Dieselmotoren
- und gerade letzteres entspricht nicht im entferntesten den Zeugenaussagen.
Bei all diesen Umständen hätten die möglichen Mörder
schließlich eine Anlage besessen, die im günstigsten (bzw. ungünstigsten?)
Fall allerhöchstens gerade eben wirksam genug für diese verbrecherische
Aufgabe gewesen wäre. Es besteht kein Zweifel: Man kann sich kaum
eine Massenmord-Methode vorstellen, die unbeholfener und ineffizienter
wäre als diese. Auch wenn es denkbar ist, daß einige verrückte
Leute eine Zeit lang versucht haben könnten, mit Diesel-Abgasen zu
morden, so wäre auch dem wahnsinnigsten Teufel nach einigen Versuchen
aufgegangen, daß etwas Besseres gebaut werden müsse. Wenn die
Nazis jemals vorhatten, mit Kohlenmonoxid massenhaft zu morden, so hätten
sie ohne Zweifel die überall vorhandene Generatorgastechnologie verwendet.
Fünfhunderttausend Holzgaswagen sind der unwiderlegbare Beweis.
Nach den Zeugenaussagen muß letztlich davon ausgegangen werden,
daß die Dieselmotoren im Leerlauf oder im Leichtlastbereich betrieben
wurden. Unter solchen Bedingungen aber sind und waren alle je gebauten
Dieselmotoren zu dem ihnen unterstellten Mord ungeeignet.
Abbildung 2: Aufbau der Ostmark-Generatoranlage
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